Newsletter September 2026

Eigentlich wollte ich nur etwas Coding lernen...

Angefangen hat alles als kleines Testprojekt. Ich wollte mich stärker mit Webentwicklung beschäftigen und herausfinden, was sich mit meinen bisherigen Skills kombinieren lässt.

Die Idee: eine interaktive Karte, auf der man sieht, was in der eigenen Umgebung passiert. Von Restaurants und Events bis zu Kultur, Aktivitäten und historischen Orten.

Biel/Bienne wurde zum Testgebiet. Was als Spielwiese zum Lernen begann, bekam ziemlich schnell ein Eigenleben.

Testen, bauen, wieder ändern.

Schon früh suchte ich erste Testnutzer und begann, Feedback zu sammeln. Gleichzeitig wurde laufend weitergebaut, ausprobiert und auch wieder verworfen.

Damit begann auch mein Ausflug in die Social-Media-Welt. Wie erreicht man Menschen aus einer bestimmten Stadt und macht sie auf eine noch junge Anwendung aufmerksam?

Dabei konnte ich auf etwas zurückgreifen, das ich definitiv kann: Videos erstellen.

CGI trifft Social Media.

Statt klassischer App-Werbung begann ich, FOOH-Content zu produzieren (Fake Out of Home). Reale Orte werden mit CGI und 3D-Animation erweitert: Bekannte Orte werden zweckentfremdet oder riesige Objekte tauchen mitten in Schweizer Städten auf.

Also im Grunde dieselben Werkzeuge, die ich sonst für Kunden einsetze, nur diesmal für mein eigenes Projekt.

Das Experiment funktioniert: Mittlerweile folgen SwissRadar auf Social Media über 3’000 Menschen. Und ich bekomme nebenbei meinen persönlichen Crashkurs in Reels, Hooks, Watchtime und Algorithmen.

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Aus Experiment wird Zusammenarbeit.

Mit dem Wachstum der Idee wurde auch klar, dass meine selbst beigebrachten Coding-Skills irgendwann an ihre Grenzen kommen.

Hier kam Jonas Baschung ins Spiel, Wirtschaftsinformatiker und langjähriger Freund.

Aus dem Test wurde ein gemeinsames Projekt. Idee, Konzept und User Experience entwickeln wir zusammen. Ich kümmere mich zusätzlich um Design, Inhalte und die visuelle Welt, während Jonas den technischen Lead übernimmt.

Gemeinsam haben wir SwissRadar schliesslich in den Apple App Store und zu Google Play gebracht.

Und jetzt?

Jetzt fängt es eigentlich erst an...

SwissRadar steht noch ganz am Anfang und wird laufend erweitert und verbessert. Neue Städte kommen dazu, Datenquellen werden angebunden, Funktionen getestet und Feedback eingebaut.

Die Idee dahinter bleibt simpel: Was läuft gerade in meiner Stadt?

SwissRadar soll Events, Gastronomie, Kultur, Shopping, Aktivitäten und lokale Informationen an einem Ort zusammenbringen.

Warum erzähle ich euch das?

Weil SwissRadar auch zeigt, wie sich meine Arbeit gerade weiterentwickelt.

Motion Design, 3D-Animation und CGI bleiben mein Kerngeschäft. Gleichzeitig werden die Grenzen zu Coding, App-Entwicklung und interaktiven Anwendungen immer fliessender.

Eine wichtige Rolle spielt dabei KI. Ohne sie wäre dieses schnelle Lernen und der Einstieg in die App-Entwicklung für mich kaum möglich gewesen. Gleichzeitig verändert genau diese Technologie unsere Branche grundlegend. Für mich ist das beides: Herausforderung und Chance – und ein Grund, neugierig und flexibel zu bleiben.

SwissRadar ist genau das: ausprobieren, lernen und Neues möglich machen.

Was daraus wird? Keine Ahnung.

Was bis jetzt daraus geworden ist: eine echte App, die laufend neue Nutzer gewinnt, eine neue Partnerschaft und damit die Möglichkeit, mein Angebot künftig um digitale und interaktive Entwicklungsprojekte zu erweitern.

Neugierig? App installieren, ausprobieren und Feedback geben.

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